7. Jahrestag zu Fukushima

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Wie alle Jahre wieder stand Greenpeace Augsburg auf Rathausplatz, um auf die Gefahren und Folgen der Kernkraft hinzuweisen. Denn wir leben selbst in der nähe eines Kernkraftwerks.

Zum 7. Jahrestag des GAUs im Kernkraftwerk Fukushima stand Greenpeace Augsburg wieder auf dem Radhausplatz, um auf die noch drohende Gefahr hinzu weisen.

Trotz dem beschlossenem Atomausstieg "ist Sicherheit eine Illusion", wie auf dem mitgebrachten Banner steht.

Noch laufen in Deutschland 7 Kernkraftwerke und eins davon keine 40 km weit vom Augsburger Stadtkern entfernt.

Ein größerer Störfall in nahen Kernkraftwerk Gundremmingen würde Augsburg für Jahrzehnte wenn nicht sogar Jahrhunderte kontaminieren.

Wir wollen nicht nur abwarten und hoffen, dass in den verbleibenden Jahren nichts passiert.

Ein sofortiger Atomausstieg ist nötig, um auch das Atommüll-Problem in Grenzen halten zu können.

Denn, trotz Jahre langer Suche und vielen Untersuchungen, gibt es noch kein Endlager für unseren Atommüll.

 

Eine weitere Gefahrenquelle ist und bleiben, auch trotz Atomausstieg, die Kernelementfabriken in Lingen.

Diese Unternehmen gefährden durch ihre Fertigung und durch den Transport von Flurhexauran die öffentliche Sicherheit.

Das wird leider auch so bleiben, da es nicht wie bei Kernkraftwerken, kein Auslaufzeitpunkt gibt.

Greenpeace fordert deswegen, diese Produktionsstätten zu schließen, um dem Atomausstieg vollständig umzusetzen.

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