ICE-RIDE

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Am 04. Oktober 2014 fand der Ice-Ride in Augsburg statt. Wie in hunderten anderen Städten auf der ganzen Welt versammelten sich auch bei uns gut 180 Radlerinnen und Radler um gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz der Arktis und somit eines einzigartigen Biotops zu setzen.

Los ging alles natürlich schon wesentlich früher. Die konkrete Planung hat circa drei Monate zuvor angefangen. Es galt ein kleines Rahmenprogramm zu schaffen, Infomaterial zu beschaffen eine geeignete Strecke durch das schöne Augsburg zu finden, uns über den Ablauf der Aktion selbst klar zu werden und vor allem Leute zu werben. Denn was bringt die coolste Aktion, wenn sie keiner mitkriegt. Also hat sich die gesamte Greenpeace-Gruppe hingesetzt, überlegt, gemacht und getan, organisiert und plakatiert, bis am Ende alles Stand und wir gespannt den großen Tag erwarteten.

Dann, um 14:30 Uhr am etwas kalten, bedeckten Oktobersamstag, war es endlich so weit. Unser Infostand und wir waren bereit und dann trudelten auch schon die ersten Radler ein. Manche kamen in tollen Eisbärenkostümen oder mit arktisch dekorierten Fahrrädern, andere mit Lastenrädern oder Anhängern um auch noch die Kleinsten mitnehmen zu können.

Schnell hat sich eine schöne, lebendige und interessierte Stimmung aufgebaut. Es wurde über viele Themen, allen voran der Arktisschutz, geredet und natürlich auch, wie sich das bei so einer Aktion gehört, fleißig Petitionen dafür unterschrieben. Mit gebackenen Kleinigkeiten von war auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. Um ein wenig mehr Pepp und Unterhaltung in die Gesellschaft zu bringen haben dann die beiden super Musiker Attila und Hauke auf der Bühne des eigens für den Ice-Ride gebauten Bühnen-Fahrrads mit einem genialen Auftritt ordentlich Stimmung gemacht. Das wäre nicht ohne die enge und sehr gute Zusammenarbeit mit der Bike-Kitchen Augsburg möglich gewesen.
Bevor dann endlich in die Pedale getreten wurde, war noch eine Rede von Andi und Tizian aus der Greenpeacegruppe zu hören, in der Ölkonzerne und Konsumgesellschaft kritisiert und die Politik zum Handeln aufgefordert wurde um unsere Lebensgrundlagen zu wahren und zu beschützen.

Pünktlich um 15:30 Uhr ging es mit einem lauten Klingelkonzert und viel Euphorie auf die Strecke.
Vorbei am Rathaus, ging es erstmal Richtung Dom und weiter zum Fischertor. Auf der gesamten Strecke, auf der wir auch noch an vielen weiteren Sehenswürdigkeiten Augsburgs, wie dem Theater, Hauptbahnhof oder Jakobertor vorbeikamen, herrschte stets eine super Stimmung. Das verdanken wir natürlich auch den klasse Musikern Moritz und Clemens, die die gesamte Fahrt über, die immerhin gut eineinhalb Stunden gedauert hat, durchgespielt haben. Es hat uns auch sehr gefreut, während unseres Weges immer wieder Interessierte Leute zu treffen, denen dann auch gleich ein Flyer in die Hand gedrückt wurde, denn viel Zeit zum Reden bleibt bei so einer Aktion ja leider nicht. Für diese grandiose Außenwirkung war nicht nur die Masse an schönen, zum Thema passend geschmückten Rädern und verkleideten Menschen verantwortlich, sondern auch einige Sprüche zum Thema Arktisschutz, die die Gruppe gemeinsam gerufen haben. Besonders als wir am Ende noch am Königsplatz und Moritzplatz vorbeikamen wurde es nochmal schön laut und wir konnten viel Aufmerksamkeit auf uns lenken.

Als die Gruppe dann wieder am Rathausplatz ankam, gab es noch eine kurze Schlussansprache, in der auch die unglaubliche Zahl von gut 5000 Radlerinnen und Radlern in ganz Deutschland verkündet wurde, worauf es tosenden Applaus gab und den Mitstreitern gedankt wurde. Insgesamt kann man die Aktion als vollen Erfolg ansehen. Weltweit waren in 30 Ländern und 160 Städten mehr als 20.000 Menschen an diesem Tag für den Schutz der Arktis auf dem Fahrrad!

Publikationen

  • PDF icon Schwarze Zeiten für die weißen Paradiese?PDF |1.27 MBDie Arktis und Antarktis gehören zur letzten noch unberührten Wildnis auf der Erde. Leider sind die Regionen am Nordpol und Südpol durch den Klimawandel, die Industrialisierung und das unkontrollierte Ausbeuten natürlicher Ressourcen massiv bedroht. Düstere Aussichten nicht nur für die zwei eisigen Naturparadiese, sondern für die ganze Welt. Doch wenn wir jetzt handeln, gibt es noch Hoffnung!

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