Schützt die Antarktis!

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Greenpeace Aktivisten in Augsburg weisen den Weg zum weltgrößten Meeresschutzgebiet!

Profitgier macht auch vor der Antarktis nicht Halt. Der fortschreitende Klimawandel lässt die antarktischen Eismassen schmelzen und öffnet bislang unzugängliche Regionen für die industrielle Krillfischerei. Krill, Schwärme von Kleinkrebsen, bildet die Lebensgrundlage für vielzählige besonders angepasste Tierpopulationen in der Antarktis. Das bisher noch weitgehend intakte Gebiet des Weddellmeeres bietet eine enorm hohe Artenvielfalt in einem sensiblen Ökosystem. Jegliche menschliche Eingriffe durch Fischerei stören das ökologische Gleichgewicht, was weitreichende Folgen für Fischpopulationen über den gesamten Erdball haben kann. Zudem spielen gesunde Ozeane eine wichtige Rolle als Kohlenstoffdioxid-Senke und können somit den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken.

Die Bundesregierung hat im letzten Jahr gemeinsam mit der EU den Vorschlag das Weddellmeer zu einem Schutzgebiet von rund 1,8 Millionen Quadratkilometern auszuweisen bei der Antarktis-Kommission (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) eingereicht. Das entspräche etwa der fünffachen Fläche Deutschlands. Beschließen könnte die Antarktis-Kommission das neue Schutzgebiet auf ihrer Sitzung im Herbst 2018. Greenpeace fordert, dass die neue Bundesregierung dort den Schutzgebietsvorschlag gegen Länder mit starken Fischereiinteressen wie Norwegen, China, Südkorea und Japan durchsetzt.

Meere brauchen Schutzgebiete! Fordern Sie ein Meeresschutzgebiet im antarktischen Weddellmeer:

Per Online-Petition auf: http://act.gp/antarktis1

Via Twitter an die Mitglieder der Antarktis-Schutzkommission CCAMLR @CCAMLR1

Weiterführende Links

Online-Petition "Schützt die Antarktis - Jetzt!"
Weitere Infos zum Gruppenaktionstag

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