Greenpeace auf dem Modular

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Augsburg im Ausnahmezustand. Alles Bastelt und schleppt, lacht und tanzt: das Jugend- und Popkulturfestival steht an. Und auch wir haben unser Lager auf dem Modular aufgeschlagen. Zwischen vielen anderen bunten Ständen und natürlich Live-Musik drehte es sich bei uns einmal mehr alles um die bedrohte Arktis.

Nach dem Okay der US-Regierung, das vor kurzem erteilt wurde, könnte die Shell-Flotte jeden Tag Richtung Arktis auslaufen um das große Öl- und Gasbohren zu beginnen. Aber es gibt da einen Haken: für die gesamte Lebensdauer der Ölplattform beträgt die Wahrscheinlichkeit eines verheerenden Unfalls 75% und die Auswirkungen in dem einzigartigen Biotop und komplexen Ökosystem wären immens.

Schon jetzt hat Shell mehr als deutlich gezeigt, dass sie nicht in der Lage sind dem unberechenbaren Wetter mit ihrer teils veralteten Technik und ohne geeigneten Notfallplan etwas entgegenzusetzen. Bei früheren Versuchen in der Arktis Öl zu fördern kam es bereits zu Unfällen. So riss sich beispielsweise 2012 eine Plattform vom Schlepper und strandete an der Küste. Nach diesen schweren Komplikationen gab Shell seine Pläne in der Arktis zu bohren erstmal eingestellt. Nun leider ein neuer Versuch.

Also heißt es für uns symbolisch: die Stimmen erheben. Das haben wir gemeinsam mit euch auf dem Festival auch gemacht. Interessierte konnten sich an unserem Stand zunächst Informationen einholen. Etwa 600 Unterschriften wurden für den Arktisschutz gesammelt und als Highlight wurden mehrere hundert Fotos an unserer Fotostation aufgenommen, wo sich Festivalbesucher und Eisbären hingestellt haben und für verschiedenste Greenpeacethemen unglaublich "laut" wurden.

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