Rettet die Bienen!

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1.745.383 Stimmberechtigte waren zwischen dem 31.01. und 13.02. in den bayrischen Rathäusern. Das sind 18,4 % der Wahlberechtigten in Bayern und damit mehr als die benötigten 10%.

Das Volksbegehren Artenvielfalt ist das erfolgreichste, welches in Bayern jemals stattgefunden hat, das schreibt die SZ am 15.02..

Das Volksbegehren, welches unter dem Motto "Rettet die Bienen" bekannt geworden ist, wurde von der ÖDP, dem Bündnis 90 die Grünen und dem LBV ins Leben gerufen. Der Trägerkreis fand aber schnell Unterstützer wie dem BUND, dem LVÖ und dem AbL. Am Ende waren es laut Angaben des Bündnisses über 170 Vereine, Verbände, Parteien, Stiftungen, ...

Das Ziel war ambitioniert. Innerhalb von 14 Tagen 10% der Bayrischen Wähler ins Rathaus zu bringen. Das sind immerhin 1 Millionen Bürger, welche zusammen, die Allianz-Arena knapp 14-mal füllen könnten. Um diese Aufgabe zu bewältigen setzte das Bündnis auf viele Plakate und auf die Rathaushelfen. Diese Helfer engagierten sich in ihrer Freizeit, um Passanten in der Innenstadt anzusprechen und zu erinnern, dass gerade das Volksbegehren läuft.

Wir von Greenpeace Augsburg beteiligten uns ebenfalls an der Aufgabe. An allen 11 Tagen, an welchen das Augsburger Rathaus geöffnet hatte, standen wir je mindestens 4 Stunden in der Innenstadt, um Bürger zu informieren und zu erinnern. In dieser Zeit verteilten wir über 6.000 Flyer und halfen so mit, die Augsburger Quote zu erfüllen. Deswegen waren wir am Ende sehr erfreut, dass mehr als 38.000 Augsburger sich im Rathaus eingetragen haben. Damit sind wir über die 20% Hürde gekommen und so unseren Teil zum Artenschutz beigetragen.

Wer noch einmal nachlesen möchte worum es bei dem Volksbegehren ging, kann dies noch auf der Internetseite des Bündnisses tun. (volksbegehren-artenvielfalt.de)

Der weitere Verlauf ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, Markus Söder hat alle beteiligten zu einem runden Tisch geladen, um ein Gesetz aus zu handeln, was nach ihm, Landwirte und Bienen retten soll. Je nach Ausgang des Gespräches kann es zu einem Volksentscheid kommen, bei welchem die Bürger wieder gefragt sind ins Rathaus zu gehen.

 

 

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